Zum Inhalt springen

Darauf sollten Sie beim Mitarbeiter-Onboarding unbedingt achten!

Sie haben sich neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen „ins Boot geholt“ und bald steht der erste Arbeitstag bevor? Dann sollten Sie bereits jetzt das „Onboarding“ der Neulinge planen, denn dabei kann man einiges falsch machen. Worauf Sie beim Mitarbeiter-Onboarding unbedingt achten sollten, verraten wir Ihnen jetzt!

Vorbereitung ist alles!

Bereits vor dem ersten Arbeitsalltag sollte man genau wissen, was die neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am ersten Arbeitsalltag erwartet – und sie darüber in Kenntnis setzen. Formale Dinge wie das Unterzeichnen des Dienstvertrages oder die Besprechung der Arbeitsgebiete können bereits vorher abgeklärt werden. Sollte der Neuling bestimmte Arbeitsgeräte oder einen Schreibtisch benötigen, kann dieser, vielleicht sogar in Absprache mit ihm, im Vorhinein gekauft werden. Auch Büromaterialien, Unterlagen und weitere Arbeitsmittel sollten nicht erst nach dem ersten Arbeitstag besorgt werden.

Teamvorstellung und Buddy-Suche

Nichts ist unangenehmer, als nicht zu wissen, mit wem man es zu tun hat. Deshalb sollte der neue Mitarbeiter bzw. die neue Mitarbeiterin dem Team vorgestellt werden – eventuell sollte ein Buddy für das neue Teammitglied bestimmt werden. Dieses kann dem Neuling mit Rat und Tat zur Seite stehen und die ersten Arbeitswochen dadurch so angenehm wie möglich gestalten.

Als Vorgesetze/r sollten Sie darauf achten, dass die neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ins bestandene Team integriert werden. Der Fachbereich „Teambuilding“ stellt hier hilfreiche Methoden zum gemeinsamen Kennenlernen zur Verfügung.

Mitarbeiter nicht über- und unterfordern!

Wenn Sie nicht möchten, dass sich das neue Teammitglied überfordert fühlt und gleich das Handtuch wirft, dann sollten Sie die Arbeitsaufgaben Schritt für Schritt zuteilen. Auch das komplette Gegenteil, die Unterforderung, ist keine gute Herangehensweise. Denn hier besteht die Gefahr, dass er oder sie auf Grund von Langeweile bereits im Probemonat wieder kündigt.

Aus diesem Grund sollten Sie bei der Vorbereitung die bisherigen Arbeitserfahrungen berücksichtigen und den neuen Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiterin dort abholen, wo er oder sie in der beruflichen Erfahrung gerade steht.

Feedbackgespräche

Um ein langfristiges Arbeitsverhältnis zu gewährleisten, sollten Sie nach einigen Wochen bereits mit Feedbackgesprächen beginnen. Achten Sie darauf, ob die neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Ihren Platz im Team gefunden haben. Geben Sie Feedback zu den erledigten Aufgaben und fragen Sie am besten direkt nach, wie dem Arbeitnehmer bzw. der Arbeitnehmerin die Arbeit gefällt.

Wenn Sie sich beim letzten Onboarding unsicher über Ihre Methoden waren, dann fragen Sie am besten direkt nach: Wie haben sich die Neuen damals gefühlt? Was könnte man im Onboarding-Prozess verbessern und was ist gut gelaufen? So können Sie auch individuelle und firmenbezogene Faktoren im Onboarding-Prozess berücksichtigen.

Kommentare sind geschlossen.